Pure Natur in der Eifel
Entfernung ca. 50 km
Inmitten der Vulkaneifel liegt Wallenborn eingebettet in ein reizvolles Tal
südwestlich von Daun. Die vulkanische Aktivität unter der Erdkruste wird hier
in besonderer Weise sichtbar. Überall in und um den Ort dringt Kohlensäuregas (CO2)
aus einer in "nur" ca. 20 km Tiefe liegenden Magmakammer an die Oberfläche. Und dies
geschieht an der Stelle des "Wallenden Born" in so imposanter Weise (Wasser/CO2-Gemisch),
dass mit der Nähe Wallenborns zu einem der jüngeren Trockenmaare eine Ahnung
von den Kräften im Erdinnern aufkommt.
Die Maare
Das Pulvermaar mit seinem fast kreisrunden Maarsee ist neben dem Ulmener Maar
das am besten erhaltene Maar der Westeifel. Mit einer Wassertiefe von etwa 75 m
ist der Maarsee der tiefste Eifelsee und einer der tiefsten Seen Deutschlands überhaupt.
Er hat einen Durchmesser von 1 km und fasst etwa 13 Millionen Kubikmeter Wasser.
Das Pulvermaar verdankt seine Entstehung den gewaltigsten vulkanischen Ausbrüchen in der
Umgebung Gillenfelds, die einige Wochen anhielten. Das Pulvermaar selbst ist heute noch
immer von einem lückenlosen, etwa 20 * 25 m mächtigen Tuffwall umgeben. Das ausgeworfene
vulkanische Lockermaterial des Maares eignet sich vorzüglich als Baustoff. So wurden
über Jahre hinweg auch am Südrand des Pulvermaars in zwei Gruben Lockertuffe abgebaut.
Lavabombe
Eine geologische Besonderheit stellt die 2000 Zentner schwere Lava- oder Vulkanbombe
bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer
vulkanischer Tätigkeit im Herzen der Eifel dokumentiert, ist sie doch immerhin eine
Basaltkugel mit einer Höhe von 5 - 6 Metern, 4 Meter Breite und 3 - 4 Meter Tiefe.
Sehenswürdigkeiten
- Kurort Daun
- Kur- und Hallenbad Daun
- Maare, erloschene Kraterseen
- Freibad Gemündener Maar
- Angelscheine am Gemündener Maar
- Maare-Mosel-Radweg
- Maare-Mosel-Lauf, sportliche Aktivität
- Hirsch- und Saupark Daun
- Eifel-Vulkanmuseum in Daun
- Vulkanhaus Strohn
- Wanderungen in purer Natur
- Rundflüge des Flugsportvereins Daun
- ADAC Eifel-Rallye
Die Vulkaneifel erleben
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Natur pur in der Eifel
Mineral-Quellen
Die letzten Zeugen des Vulkanismus der Vulkaneifel sind die überall inden Tälern der
romantischen Landschaft hervorsprudelnden Mineralquellen, die zum Teil frei austreten
oder durch Bohrungen erschlossen sind. Diese Mineralwässer in und um Daun unterscheiden
sich nur wenig in ihrer Konzentration und Zusammensetzung; es sind
"Natrium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Säuerlinge".
Die Kelten nannten es "Thriasan", auf hochdeutsch "Sauerbrunnen". Im Eifeler
Dialekt werden Sie heute aber häufiger auf die Bezeichnung "Drees" stoßen, die
sich vom keltischen "draisen" ableitet. Dies bedeutet soviel wie "fließen".
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Wallenborner Brubbel
Alle 35 Minuten erweckt eine bis zu vier Meter hohe Wasserfontäne bei den zahlreichen Besuchern
ungläubiges Erstaunen.
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Pulvermaar - erloschener Vulkankrater
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Lavabombe
© Text zu den Sehenswürdigkeiten sowie Bildrechte: Stadt Daun bzw. Wallenborn, www.daun.de,
www.wallenborn-eifel.de